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rund um die Potsdamer Konferenz

Die großen Drei
(Quelle: National Archives of the United States)
Am 17. Juli 1945 um 17 Uhr wurde die "Dreimächtekonferenz von Berlin" im Schloss Cecilienhof in Potsdam bei Berlin eröffnet.
Die "großen drei" alliierten Regierungschefs Winston Churchill (England), Harry Truman (USA) und Josef Stalin (UdSSR) einigten sich am 18. Juli nach einer längeren Diskussion darauf, "das Deutschland des Jahres 1937 als Ausgangspunkt zu nehmen". (Vgl. Zweite Sitzung vom 18. Juli 1945)
Diese "Arbeitshypothese", wie Stalin sie nannte, sollte bis zu einem künftigen Friedensvertrag als eine "Definition Deutschlands" gelten. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich hielten bis 1990 ("Zwei-plus-vier-Vertrag") offiziell an dieser Rechtsposition fest.
Am 1. August 1945 unterschrieben die alliierten Staatschefs mitten in der Nacht die "Potsdamer Deklaration" (Potsdamer Protokoll, Potsdamer Abkommen...).
Besonders eingehend hat sich Professor Dr. Dr. Alfred-Maurice de Zayas (promovierter Jurist und Historiker) mit der Potsdamer Konferenz auseinandergesetzt. Sein Standardwerk Die Nemesis von Potsdam ist "von bestechender Präzision", wie DIE ZEIT feststellt. Lesen Sie hier seine "Thesen zur Vertreibung".
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